6. Ludwigsburger Digitalisierungsgespräche: Digitale Verwaltung als Wirtschafts-Standortfaktor

Institut für Angewandte Forschung| Nachricht vom 28.03.2025

Mit in der Spitze 429 anwesenden Teilnehmern bisher bester Besuch

 

Am 26. März 2025 fanden die 6. Ludwigsburger Digitalisierungsgespräche statt - diesmal zum Thema „Digitale Verwaltung in Deutschland - ein Wirtschafts-Standortfaktor?“. Die Veranstaltung wurde vom Institut für Digitale Plattformen in Verwaltung und Gesellschaft (DPVG) im IAF der HVF Ludwigsburg und der Professur für Digitales Verwaltungsmanagement (DVM) (Prof. Dr. Volkmar Mrass) organisiert und durchgeführt. Die Ludwigsburger Digitalisierungsgespräche hatten sich bereits in den ersten eineinhalb Jahren ihres Bestehens mit den ersten fünf Veranstaltungen von März 2023 bis September 2024 mit insgesamt 1.539 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu einer der größten regelmäßigen Veranstaltungen der HVF Ludwigsburg für eine externe Zielgruppe entwickelt. Bei den sechsten Ludwigsburger Digitalisierungsgesprächen am 26. März 2025 gab es nun mit in der Spitze 429 weiteren Teilnehmern den bisherigen Besucher-Rekord.  

 

Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Prorektorin der HVF für Studium und Lehre, Prof. Dr. Annette Zimmermann-Kreher. Sie hob in ihrer Begrüßung auch das erneut sehr interessante Referenten- und Teilnehmerfeld hervor. Wie bereits bei den ersten fünf Veranstaltungen handelte es sich auch diesmal wieder um eine hochkarätige Gruppe, welche Gemeinden, Städte, Landkreise, Regierungspräsidien, Landesministerien,  sowie eine Vielzahl weiterer öffentlicher/privater/staatlicher Institutionen abdeckte: Beispielsweise BITBW, Deutsche Rentenversicherung, Deutsche Steuergewerkschaft, Finanzämter, Gemeindetag, Gesundheitsämter, Gemeindeverwaltungsverbände, Hochschulen, IHK Region Stuttgart, Komm.ONE, Landesamt für Besoldung und Versorgung, Oberfinanzdirektionen, Schulämter, Stiftungen, Verband Region Stuttgart, Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Verlage, Vermögen und Bau, Unternehmen, u.v.m.

 

Im Anschluss daran erfolgte die Einführung in das Thema durch Prof. Dr. Volkmar Mrass. In dieser Einführung wurde unter anderem der aktuelle Stand Deutschlands im aktuellen E-Government-Ranking der Vereinten Nationen, die Anforderungen der Wirtschaft an eine digitale und leistungsfähige öffentliche Verwaltung sowie die Ergebnisse einer auf Basis eines Fragenkatalogs der HVF-Professur für Digitales Verwaltungsmanagement (DVM) durch die GfK durchgeführte bundesweite, repräsentative Befragung mit 1.005 Teilnehmern, vorgestellt.

 

Gemäß dem Konzept der Ludwigsburger Digitalisierungsgespräche, einen Austausch aus möglichst unterschiedlichen Perspektiven zu ermöglichen, waren für die anschließende Diskussion auch diesmal wieder Referenten aus den vier Bereichen Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft anwesend: Dr. Susanne Herre, Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart, Marcus Kohler, Bürgermeister der Gemeinde Erdmannhausen, Prof. Dr. Hendrik Scholta, Lehrstuhl Digital Government & IT an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer, und Jonathan Weiter, Parlamentarischer Berater für Digitalisierung und Medien im Landtag Baden-Württemberg.

 

Im Anschluss an die Eingangsstatements dieser vier Referenten zu ihrer Sicht auf das Thema fand eine von Prof. Dr. Mrass moderierte Diskussion „auf dem Podium“ und im Anschluss daran ein Austausch und eine Diskussion im „Plenum“ statt. Dabei kam ein breites Spektrum an in diesem Kontext relevanten Aspekten zur Sprache - von mit der Digitalisierung der Verwaltung verbundenen anfänglichen Mehrkosten und Umstellungen von Prozessen über die Notwendigkeit der besseren Standardisierung und Verzahnung der digitalen Angebote bis hin zur notwendigen besseren Werbung für die digitalen Leistungen für Wirtschaftsunternehmen.